Hightechfasern bei Stoffen

Von Hightechfasern haben die meisten bereits gehört. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff, was unterscheidet Hightechfasern von anderen Fasern und welchen Vorteil haben sie?

Es handelt sich bei Hightechnfasern zunächst mal um relativ neue Garne, die die allerbesten Eigenschaften beim Tragen haben und zudem noch modisch aussehen. Sie sind dünner, halten wärmer und leiten besser. Hightechfasern sind synthetisch, unterscheiden sich allerdings wesentlich von Polyacryl, Polyamid und ähnlichen Kunstfasern. Das schöne ist, dass diese neuen Fasern nicht nur für die Optik wesentlich besser verarbeitet werden können, sie erfüllen viele Funktionen. Im Sportbereich werden sie schon längst eingesetzt und haben ihre Dienste bereits erwiesen. Gerade in diesem Bereich müssen der Tragekomfort, die Haltbarkeit, die Strapazierfähigkeit, die Atmungsfähigkeit und die Pflegeleichtigkeit gegeben sein. Die pflegeleichten Fasern sind auch gut für Sofabezüge geeignet, da sie schnell und bequem ohne Rückstände gereinigt werden können, was bei einer Wohnzimmergarnitur nicht zu unterschätzen ist. So ist ohne weiteres auch mal eine weiße Couch möglich. Sie sind zum einen Wasser abweisend und zum anderen bieten sie einen Wärmeschutz und speichern die Wärme. Aber auch in vielen anderen Bereichen werden Hightechfasern eingesetzt.

Hightechfasern können selbstverständlich auch mit anderen Materialien, wie zum Beispiel Baumwolle, gemixt werden. Mittlerweile haben sie auch den Alltag erobert und werden nicht nur im Sport eingesetzt. Das hat natürlich auch ein Stück weit damit zu tun, dass sie schön aussehen und in allen möglichen Variationen verarbeitet werden können. Es gibt zwei weitere Vorteile, die nicht zu unterschätzen sind: Knitterfalten hängen sich schnell aus und die Kleidung kann ganz bequem in der Maschine gewaschen werden. Gerne werden sie auch für den Körperschutz verwendet. Ideal also auch für Wind- und Wetterkleidung, da alle Eigenschaften vorhanden sind, die outdoor-mäßig benötigt werden. Aber auch weitere Kleidung für den Alltag oder das Büro gibt es inzwischen und es ist ein neues Körpergefühl im Sommer nicht gleich verschwitzt zu sein und im Winter nicht sofort zu frieren.

Lange bekannt sind zum Beispiel Mikrofaser-Tücher für den Haushalt. Angenehm leicht und angenehm in der Hand nehmen sie den Schmutz schnell auf. Microfaser wird seit Längerem auch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel Shirts oder Bettwäsche verwendet und ist für den Körper äußerst angenehm zu tragen.


Es gibt weitere Spezialfasern, die zu den Hightechfasern zählen. Die Nanotechnologie zum Beispiel ermöglicht die Herstellung eines Materials mit ganz anderen, neuen Funktionen. So wurde zum Beispiel nachgewiesen, dass Körperwärme in elektrische Energie umgewandelt werden kann. Ausgereift ist das noch nicht, aber der Ansatz ist da. Die Nanotechnologie verwendet Stoffe mit sehr kleinem Volumen. Dadurch ist einiges möglich und machbar. Durch Nanoteilchen können Kleidungsstücke zum Beispiel Schmutz abweisend hergestellt werden. Vergleichbar ist das mit einer Versiegelung oder Beschichtung. Hier sollte man die Entwicklung abwarten, um zu sehen was letztendlich bei der Entwicklung und Forschung herauskommt.


Kategorie: Forschungsgebiete

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KW 50 - Freitag, 15. Dezember 2017