Stromsparmöglichkeiten durch Forschung

Strom ist ein Begriff, den jeder kennt und jeder nutzt, doch das war nicht immer so. Mittels Telegrafie und Galvanik wurde bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts Strom erzeugt.

Der erste elektrische Generator wurde ebenfalls schon zu dieser Zeit von Werner von Siemens entdeckt. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Haushalte mit Strom versorgt. Noch immer gibt es aber in armen Gebieten, wie beispielsweise in Afrika oder Asien immer noch Milliarden Menschen ohne Strom.

Fast undenkbar bei der Menge von ca. 1800 kWh an Strom, die jeder Durchschnittsbürger pro Jahr verbraucht. Doch jeder kann heutzutage dank der Forschung, die immer weiter entwickelt wird, Strom sparen.

Stromsparen mit der richtigen Lampe: Entwickelt wurde sie Mitte der 80er Jahre. Bekannt wurde Sie hauptsächlich durch Leuchtstoffröhren, die unterhalb der Kücheneinrichtung angebracht wird. Durch ein neues Gesetz im Jahr 2009 dürfen keine Glühlampen mehr verkauft werden. Die Energiesparlampe hat zudem eine lange Lebensdauer. Ein weiteres Leuchtmittel, welches noch mehr zum Stromsparen verhilft ist die LED-Lampe. Diese Technologie ist in Lampen noch relativ neu und wird immer noch ständig weiter entwickelt. Erfunden wurde Sie aber schon im Jahre 1907. LED-Lampen sind zwar noch teurer, als Energiesparlampen, haben aber dafür eine noch längere Lebensdauer. Leider ist die Lichtausbeute bei den meisten Lampen noch nicht überragend und ist vielen zu kalt. Hier empfiehlt es sich auf die Farbtemperatur, angegeben in Kelvin zu achten.

Stromsparen beim Kochen:
Auch hier hat die Forschung eine große Arbeit geleistet. Durch die Induktionskochfelder kann man bei einem hohen Kochverhalten nicht nur Zeit, sondern auch Strom einsparen.

Stromsparen durch den Kauf neuer Elektrogeräte: Sehr alte Elektrogeräte verbrauchen von Jahr zu Jahr mehr Strom, alleine durch den Verschleiß. Vor noch 20 Jahren war es undenkbar, einen Kühlschrank mit einer Energieeffizienzklasse A++ zu besitzen. Durch die Weiterentwicklung der Elektrotechnik wurde es möglich, die Leistung bei einem geringeren Energieverbrauch zu erhöhen. Ab 2011 wird es in Haushaltsgeräten zusätzlich noch die Energieeffizienzklasse A+++ geben.

Stromsparen durch Zeitschaltuhren: Auch hier ist es die Technik, die einen dazu ermutigt Geld zu sparen. Durch den Einsatz von Schaltuhren kann man in vielen Bereichen des Haushalts, Strom einsparen. Bei Haushalten mit Tag-/Nachtstrom kann man manche Geräte gezielt in der Nacht laufen lassen, solange kein Nachbar oder man selbst durch den Einsatz im Schlaf beeinträchtigt wird. Aber auch das automatische Abschalten von elektrischen Geräten, die auch im abgeschalteten Modus Strom benötigen, ist mit Zeitschaltuhren bequem zu lösen. Gewusst, wem diese Erfindung zu verdanken ist? Der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Konrad Adenauer, der von 1949 bis 1963 regierte, hatte rund 40 Erfindungen erzielt, darunter auch die Zeitschaltuhr.

Kategorie: Forschung Forschungsgebiete

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KW 47 - Freitag, 24. November 2017